NMS – Neue Mittelschule: Faire Chancen für alle Schüler!

Die Vorteile der Hauptschule werden im Schulsystem „NMS“  mit den Chancen des Gymnasiums an einem Standort verknüpft, um eine bestmögliche Förderung und Ausbildung für jeden Schüler zu erreichen. NMS baut auf den Stärken jedes Kindes auf, erst nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten kann seitens der Erziehungsberechtigten eine Beurteilung nach dem Lehrplan der Hauptschule verlangt werden. In diesem Fall ist im Zeugnis der Passus „Beurteilt nach dem Lehrplan der Hauptschule“ mit einer entsprechenden fiktiven Leistungsgruppenzuordnung in Deutsch, Englisch und Mathematik zu vermerken. Lehrplanabstufungen sollen frühestens in der 6. Schulstufe vorgenommen werden.

Grundsätze der NMS:

  • Schule ist Lernort – Lehrstoff wird in der Schule verstanden,  Lernbetreuungsstunden und Förderunterricht sind Teil des Konzepts. LehrerInnen bereiten sich im Team auf den Unterricht vor, Teamteaching von zwei Lehrpersonen ist in vielen Gegenständen die Regel.
  • Stammklassen nach dem Lehrplan des Realgymnasiums – Leistungsgruppen sind aufgehoben, Förderunterricht für begabte und leistungsschwache SchülerInnen ist im Unterricht integriert.
  • Moderne Lehr- und Lernmethoden – Doppelstunden, offenes Lernen, vernetzter und fächerübergreifender Unterricht sowie Projektarbeiten sind wesentliche Bestandteile der Unterrichtsarbeit.
  • Selbsttätigkeit fördern -  moderne Arbeitsformen und Differenzierung motivieren SchülerInnen zur Stärkung ihrer persönlichen Kompetenzen und motivieren zur Selbsttätigkeit.
  • Prüfungen als Chance sehen – SchülerInnen zeigen bei Prüfungen, was sie können und nicht, was sie nicht können. In regelmäßig abgehaltenen „Kinder-Eltern-Lehrer-Gesprächen“ präsentieren SchülerInnen ihre persönliche Entwicklung.

Vorbereitung auf weiterführende und höhere Schulen – Wahlpflichtfächer, Vertiefungsunterricht und Kooperationen mit anderen Schulen bereiten optimal auf den Übertritt in höhere und weiterführende Schulen mit Maturaabschluss vor.